Die Möbelindustrie steht vor einer zunehmenden Abfallkrise, die durch kurzlebige Designtrends und ein lineares „Take-Make-Waste“-Modell von Produktion und Konsum noch verschärft wird. Um diese Herausforderung anzugehen und den Übergang zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft zu vollziehen, muss die Branche zukunftsorientiert denken – die Praxis, sich potenzielle Zukunftsszenarien vorzustellen und zu planen.
Im Rahmen des CirCLER-Projekts stellt die Validierung des neu entwickelten Curriculums und der Schulungsmethodik des Circular Economy Transition Manager (CETM) einen entscheidenden Schritt dar, um Fachkräfte mit den für den Übergang der Möbelindustrie zur Kreislaufwirtschaft erforderlichen Fähigkeiten auszustatten. Unter der Leitung des Instituts der Republik Slowenien für Berufsbildung (CPI) wurden im Rahmen des Validierungsprozesses Erkenntnisse von wichtigen Interessengruppen, darunter Pädagogen, Branchenexperten und Nachhaltigkeitsberater, gesammelt.
Im Jahr 2024 wurde in der Ukraine ein wichtiges Dokument mit dem Titel "Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft in der Ukraine: Eine explorative strategische Zukunftsstudie“ veröffentlicht.
Dieser Bericht stellt die Entwicklung des CirCLER-Projekts 4.1 vor, das die Entwicklung des Curriculums für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft (CETM) umfasst. Das Curriculum wurde auf der Grundlage der Ergebnisse des CirCLER-Projekts 3.1 entwickelt, bei dem die Lücken und der Bedarf an Fähigkeiten, Kenntnissen und Kompetenzen (SKCs) eines CETM ermittelt wurden.
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