Das Institut der Republik Slowenien für Berufsbildung und Ausbildung (CPI) hat einen strukturierten Arbeitsplan entwickelt, der es den Projektpartnern ermöglicht, bei der Entwicklung nationaler Anerkennungspfade ein einheitliches Vorgehen zu verfolgen. Diese Entwürfe enthalten kompakte Übersichten über die jeweilige Gesetzgebung, nationale Qualifikationsrahmen, Regelungen zur Anerkennung nicht-formalen Lernens und von Micro-Credentials sowie weitere Mechanismen zur Integration von CETM in nationale Berufsbildungssysteme.

Derzeit vervollständigen die Partner diese Entwürfe und identifizieren die geeignetsten Anerkennungswege. Dazu gehören unter anderem:

– Anerkennung nicht-formalen Lernens
– zusätzliche Qualifikationen
– Integration in bestehende Berufsbildungsprogramme
– Validierung zuvor erworbener Kompetenzen
– Leistungspunktübertragung oder institutionenübergreifende Anerkennung

Ein zentrales Ergebnis dieser Aufgabe wird die Entwicklung eines Memorandum of Understanding (MoU) sein, das vom CPI in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vorbereitet wird. Das MoU schafft einen Rahmen für die gegenseitige Anerkennung der CETM-Micro-Credentials, indem gemeinsame Standards definiert werden. Dazu zählen gemeinsame Lernergebnisse, ein einheitliches Bewertungssystem, die Ausstellung von European Digital Credentials (EDC) sowie die Anerkennung von Lernergebnissen zwischen den beteiligten Institutionen.

Darüber hinaus wird die Vereinbarung es auch externen Berufsbildungsanbietern in ganz Europa ermöglichen, sich diesem Rahmen nach Projektabschluss anzuschließen.

Auf Grundlage der nationalen Beiträge wird das CPI außerdem Anerkennungsleitlinien (Recognition Guidelines) erstellen. Diese vergleichen die Anerkennungsmechanismen in den beteiligten Ländern und unterstützen die langfristige Integration der CETM-Micro-Credentials in europäische Berufsbildungssysteme.

Diese Entwicklungen stärken maßgeblich die Perspektiven zukünftiger Fachkräfte im Bereich der Kreislaufwirtschaft, deren Kompetenzen künftig grenzüberschreitend anerkannt und sowohl in formalen als auch in nicht-formalen Lernkontexten genutzt werden können. Genau dies ist eines der zentralen Ziele des CirCLER-Projekts.