Das CirCLER-Projekt geht in die Schlussphase und endet im Januar 2027. Ein guter Zeitpunkt, um auf die bisherigen Ergebnisse zurückzublicken und die nächsten Schritte vorzustellen.
Was bisher erreicht wurde
In den vergangenen Monaten hat das CirCLER-Team Ideen zur Kreislaufwirtschaft in praktische Werkzeuge und konkrete Lernerfahrungen umgesetzt. Nach Tests mit fast 1.000 Lernenden wurden die Online-Lernplattform und die Schulungsmaterialien überarbeitet, um sie verständlicher und benutzerfreundlicher zu gestalten. Neue Videoanleitungen und praktische Übungen ergänzen das Angebot und erleichtern die Auseinandersetzung mit den Konzepten des zirkulären Designs. In Italien fand außerdem ein Schulungsaufenthalt für Lehrkräfte statt, an dessen praktischen und theoretischen Aktivitäten alle Projektpartner beteiligt waren.
In den Partnerländern und online fanden bereits mehrere „Circular Furniture Labs“ statt – praxisorientierte Workshops zu zirkulärem Design und kreislauffähiger Produktion. Hinzu kamen Online-Webinare zur Rolle von Frauen beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Diese Veranstaltungen boten Designerinnen und Designern, Handwerkerinnen und Handwerkern sowie Studierenden die Möglichkeit, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft selbst auszuprobieren und aus bisherigen Erfahrungen zu lernen.
Was als Nächstes ansteht
Die bislang aktivste Projektphase steht noch bevor. Im September 2026 startet der CirCLER-Hackathon. Bei diesem intensiven Wettbewerb entwickeln Studierende gemeinsam mit Unternehmen aus der Möbelbranche neue, kreislauffähige Lösungen. Die Gewinnerbeiträge werden Mitte November vorgestellt.
Im Oktober veranstaltet das Projekt sein drittes und letztes Webinar zur Rolle von Frauen im zirkulären Design und Ökodesign. Die Veranstaltung steht allen offen, die sich für das Thema interessieren.
Ein Höhepunkt ist die internationale CirCLER-Abschlusskonferenz, die am 3. und 4. November 2026 als hybride Veranstaltung in Barcelona stattfindet. Gastgeber ist AMBIT. Alle Projektpartner kommen zusammen, um ihre Ergebnisse vorzustellen und gemeinsam mit einem internationalen Keynote-Speaker zu diskutieren, wie sich kreislauffähige Ansätze in der Möbelbranche weiter verbreiten lassen.
Begleitend zur Konferenz werden in den Partnerländern weitere lokale Veranstaltungen organisiert, um die Ideen der Kreislaufwirtschaft einem breiteren Publikum näherzubringen. Auch die Schulungsmaterialien des Projekts werden fertiggestellt und vollständig zugänglich gemacht.
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