Der CirCLER-Trainingskurs beginnt mit einer fundierten Einführung in die Nachhaltigkeitsregulierung der EU und stellt sicher, dass die Lernenden zunächst ein solides Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen erwerben, die den Übergang Europas zu einer Kreislaufwirtschaft prägen.
Modul 2 (M2) befasst sich mit den zentralen regulatorischen Rahmenwerken, die diesen Wandel vorantreiben. Dazu zählen nachhaltige Finanzierungs- und ESG-Anforderungen (CSRD und EU-Taxonomie), die Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation), die erweiterte Herstellerverantwortung und Abfallgesetzgebung, die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten sowie chemikalienrechtliche Vorgaben mit Relevanz für den Möbel- und Holzsektor. Zusammengenommen vermitteln diese Inhalte den Lernenden das notwendige Wissen, um regulatorische Verpflichtungen sicher zu erfüllen, Compliance zu gewährleisten und Strategien zu entwickeln, die mit dem sich wandelnden regulatorischen Umfeld Europas im Einklang stehen.
Aufbauend auf dieser Grundlage richtet sich Modul 3 (M3) auf freiwillige Umweltzertifizierungen und Instrumente auf Unternehmens- und Produktebene. Die Lernenden analysieren Umweltmerkmale auf organisatorischer, produktionstechnischer, produktbezogener und logistischer Ebene und erkennen, wie diese Erkenntnisse zu robusteren Nachhaltigkeitsstrategien und einer verbesserten Marktpositionierung beitragen.
Durch die Verbindung von regulatorischem Verständnis und praxisnahen Kommunikationsinstrumenten befähigt Modul 3 Fachkräfte dazu, Umweltmerkmale und Zertifizierungen gezielt einzusetzen, um Transparenz zu erhöhen, Greenwashing zu vermeiden, ESG-Strategien zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit in zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Märkten zu stärken.

